Rendite steigern nach dem Kauf: Wie kalkuliere ich Wohnungs-Aufwertungen richtig?

In diesem Artikel gehe ich der Frage nach, wie du die Mietrendite einer Aufwertung und Wohnwert-Verbesserung in deiner Mietwohnung berechnest. Wie im Artikel “Warum Immobilien als Geldanlage?” beschrieben, können Immobilien zur Vermietung eine sehr gute Kapitalanlage sein da sie oft eine sehr gute Rendite abwerfen.
Auch nach dem Kauf kannst du jedoch noch viele Optimierungen vornehmen, um die Rendite zu steigern. Einige Beispiele und Inspirationen findest du zum Beispiel im Artikel “Vier einfache Möglichkeiten deine Mieteinnahmen zu erhöhen“.
Um es für dich einfach zu machen, herauszufinden, welche Investition in deiner Mietwohnung sinnvoll sind und welche du besser sein lassen solltest, gibt es in diesem Artikel verschiedene Online Rechner. Mit diesen kannst du die Rendite einer geplanten Investition für eine Wohnwert-Verbesserung (z.B. eine neue Küche) berechnen und prüfen, ob sich die Investition für dich lohnt.
Das solltest du wissen: FAQs
Die wichtigsten und häufigsten FAQs zum Thema als schneller Frage-Antwort-Block:
Rendite für Wohnwert-Verbesserungen berechnen
Offensichtlich kannst du die Mietrendite für eine Wohnung, die du kaufst und vermietest, berechnen. Du kannst die Rendite aber auch für Verbesserungen, die du an deiner Wohnung vornehmen möchtest, berechnen. Sind die Maßnahmen wertvoll für deinen Mieter und du kannst die Nettokaltmiete entsprechend erhöhen, können diese Wohnwert steigernden Maßnahmen für dich sehr rentabel sein.
Lass‘ uns das Ganze am Beispiel einer Küche näher betrachten. Stell dir vor, deine Wohnung hat aktuell keine, oder eine sehr alte, Küche. Jedenfalls nichts, wofür du extra Geld verlangen kannst. Du kannst deine Wohnung jetzt entweder ohne oder auch mit einer neuen Küche vermieten. Um zur Entscheidung zu kommen, was besser ist, musst du dir durchrechnen, ob sich die Wohnwertverbesserung „neue Küche“ für dich in deiner Wohnung lohnt. Dafür sind die kommenden Praxisbeispiele da!
Grob kannst du sagen, dass du, wie bei der Mietrendite, die Mietsteigerung, die du durch die Küche erhältst, mit dem Kaufpreis der Küche und der Abschreibung für die Küche verrechnen musst. Das Ergebnis ist die Rendite, die du durch deine Investition erzielst. Hier ein Beispiel von zwei verschiedenen Küchen zur Wohnungs-Aufwertung:
| Günstige Küche | Luxus-Küche | |
|---|---|---|
| Investitionskosten | 2000 | 7000 |
| Lebensdauer | 5 Jahre | 7 Jahre |
| Abschreibung pro Monat | 400 | 1000 |
| Zusätzliche Mieteinnahmen pro Monat | 50 | 70 |
| Zusätzliche Mieteinnahmen (Lebenszeit) | 3000 | 5880 |
| Gewinn (Lebenszeit) | 1000 | -1120 |
| Rendite Investition (Lebenszeit) | 1.5 | 0.84 |
Praxisbeispiel: Einbau einer Küche

Wie du in der Tabelle siehst, hängt es stark vom erzielbaren Mietpreis und den Kosten der Investition ab, ob es sich für dich lohnt eine Küche in deiner Mietwohnung einzubauen. Im ersten Beispiel gehe ich davon aus, dass du eine sehr günstige Küche einbaust, die du für fünf Jahre vermieten kannst. Nach fünf Jahren ist die Küche in diesem Beispiel derart abgewohnt, dass du kein extra Geld dafür verlangen kannst. Trotz der kurzen Haltbarkeitsdauer würdest du in diesem Beispiel Gewinn machen. Über die 5 Jahre kostet die Küche dich im Schnitt 400€ pro Jahr oder 33€ pro Monat. Wenn du die Miete im Gegenzug aber wegen des Mehrwertes den du deinem Mieter bietest, um 50€ pro Monat erhöhen kannst, hast du über die fünf Jahre einen Reingewinn von 1.000€ mit der Investition.

Bei der zweiten Küche sieht es schlechter aus: Hier haben wir in eine hochwertige Küche für 7.000€ investiert die auch sieben Jahre hält, aber leider können wir die Miete nur um 70€ pro Monat steigern. Nach den sieben Jahren haben wir in Summe nur 5.880€ an zusätzlichen Mieteinnahmen generiert. Die Küche hat uns in der Anschaffung aber 7.000€ gekostet. Wir haben in Summe also einen Verlust von 1.120€ eingefahren. Eine derartige Investition solltest du daher nicht machen, da sie sich für dich nicht rechnet.
Ab wann lohnt sich meine Investition?
Bei der Rendite von Wohnungsaufwertungen befindest du dich immer in einem Dreieck zwischen den Kosten der Investition, der erzielbaren Mietsteigerung der Investition und der Rendite die du am Ende bekommst.
Du kannst dir daher bei jeder Investition die folgenden drei Fragen stellen: “Wie hoch ist meine Rendite bei einer bestimmten Investition?“, “Wie viel mehr Miete muss ich bekommen, damit sich die Maßnahme für mich lohnt?” und “Wie viel Geld kann ich für eine bestimmte Maßnahme maximal ausgeben, damit sie sich noch rechnet?“. Auf diese drei Fragen gehe ich in den kommenden Abschnitten ein. Um das Ganze für dich einfach zu machen, habe ich einige Online-Rechner erstellt, mit denen du die Fragen für deinen konkreten Fall möglichst einfach beantworten kannst. Bei allen Rechnern musst du — je nach Fragestellung — jeweils zwei der folgenden drei Eingaben festlegen:
- Was kostet mich die Investition?
- Wie viel mehr an Miete kann ich durch die Investition bekommen?
- Welche Rendite bekomme ich auf mein investiertes Geld?
Die jeweils dritte Komponente wird dann durch den Online-Rechner berechnet.
Betrachte jede Maßnahme zunächst für sich: vollständige Anfangskosten, zusätzliche monatliche Einnahmen, zusätzliche laufende Kosten und eine begründete Ertragsdauer. Die Dauer gibst du hier in ganzen Monaten an.
Praxishilfe 1: Rendite für eine Investition (z.B. Küche) berechnen

Im ersten Rechner ergeben 6.000 € Anfangskosten, 100 € Mehreinnahmen und 20 € laufende Mehrkosten über 120 Monate 3.600 € Überschuss. Der Monatsertrag beträgt 80 €; bei unveränderten Angaben sind die Anfangskosten nach 75 Monatszahlungen gedeckt. Die angezeigten 6,00 % pro Jahr sind ein einfacher Durchschnitt des gesamten Überschusses, keine jährliche Verzinsung der einzelnen Zahlungseingänge. Du kannst sie deshalb nicht unverändert einer anders berechneten Nettomietrendite gegenüberstellen.
Gesamtausgabe zu Beginn, einschließlich der Kosten, die zur Maßnahme gehören. Ein späterer Restwert wird nicht angesetzt.
Vollständiges Angebot mit Montage und Nebenkosten. Verwende für Kosten und Erträge dieselbe Steuerannahme; der Rechner berechnet keine Steuern.
Ganze Anzahl von Monaten mit gleichem zusätzlichem Ertrag. Eine Zahlung wird jeweils am Monatsende angesetzt. Das ist keine garantierte Lebensdauer.
Eigener Nutzungs- und Ertragsplan. Multipliziere die geplanten Jahre mit 12, wenn du den Zeitraum in Monaten angeben möchtest.
Zusätzliche Nettokaltmiete oder andere der Maßnahme zugeordnete Einnahmen. Die zusätzlich entstehenden laufenden Kosten trägst du im nächsten Feld ein.
Begründeter Miet- und Erlösansatz. Eine erwartete Mieterhöhung ist weder rechtlich geprüft noch garantiert.
Nur die laufenden Mehrkosten dieser Maßnahme. Übersteigen sie die zusätzlichen Einnahmen, bleibt der monatliche Verlust sichtbar.
Angebote und eigener Kostenplan, etwa zusätzliche Wartung oder Verwaltung. Anfangskosten hier nicht noch einmal verteilen.
- Stelle die einmaligen Kosten den zusätzlichen Einnahmen nach laufenden Mehrkosten gegenüber. Eine höhere Miete allein deckt noch keine Investition.
- Beispiel: 100 € zusätzliche Einnahmen minus 20 € laufende Mehrkosten ergeben 80 € Monatsertrag. Bei 6.000 € Anfangskosten und 120 Monaten entstehen 9.600 € zusätzliche Erträge nach Mehrkosten und 3.600 € Überschuss.
- Im Beispiel sind die Anfangskosten nach 75 Monatszahlungen gedeckt. Dafür müssen die zusätzlichen Einnahmen und laufenden Kosten während dieser Zeit gleich bleiben.
- Der einfache Jahresdurchschnitt des Beispiels beträgt 6 %. Er verteilt den gesamten Überschuss auf zehn Jahre und die Anfangskosten; monatliche Zahlungseingänge werden damit nicht als Zinsrendite bewertet.
- Bei 0 € Anfangskosten bleiben die zusätzlichen Erträge auswertbar. Bei einem Monatsertrag von 0 € oder weniger gibt es keine einfache Amortisation; der Euroüberschuss wird trotzdem gezeigt.
- Vergleiche die Amortisationszahl mit deiner Betrachtungsdauer. Ein späterer rechnerischer Zahlungstermin unterstellt unveränderte Erträge über deinen gewählten Zeitraum hinaus.
- Tippe auch genaue Beträge ein: Die Schieberegler geben nur eine Schrittweite vor. Ein sehr kleiner Betrag kann in der Anzeige auf 0,00 € gerundet werden; gerechnet wird mit deinem eingegebenen Wert.
- Rechne ein zweites Szenario mit geringerem Mehrertrag. Ob eine Mieterhöhung zulässig und erzielbar ist, prüfst du unabhängig von dieser Rechnung.
Die Maßnahme gehört zur ganzen Immobilie
Betrachte anschließend Objektkosten und Finanzierung gemeinsam. Das kostenpflichtige Immobilien-Kalkulationstool ist ein separates Excel-Angebot; Varianten und Umfang findest du auf der Produktseite.
Weitere Informationen zu diesem Rechner findest du auf der Seite “5 Sekunden Investitionsplan Rechner: Rendite berechnen” im Tools-Bereich von Immoprentice.de.
Praxishilfe 2: Nötige Mieterhöhung für eine Investition (z.B. Küche) ausrechnen

Der zweite Rechner fragt andersherum: Welcher zusätzliche Monatsertrag nach laufenden Mehrkosten würde deine Anfangsausgabe bei einem gewählten Vergleichszins decken? Die Zahlungen werden jeweils am Monatsende angesetzt.
Für 6.000 €, 120 Monate und angenommene 3 % effektiven Jahres-Vergleichszins sind mindestens 57,83 € monatlich nötig. Der Rechenwert vor Cent-Aufrundung beträgt rund 57,824411 €. Das Ergebnis ist kein rechtlich zulässiger Küchen- oder Modernisierungsaufschlag. Prüfe die erreichbare zusätzliche Miete und die zusätzlichen Kosten separat.
Vollständige Ausgabe zu Beginn der Maßnahme. Du kannst auch genaue Beträge unter einem Cent eingeben; sie werden nicht auf die Regler-Schrittweite gerundet. Ein späterer Restwert wird nicht angesetzt.
Angebot einschließlich Montage und Nebenkosten. Kosten und Erträge auf derselben Steuerbasis angeben; der Rechner berechnet keine Steuern.
Ganze Zahl von Monaten mit demselben zusätzlichen Monatsertrag. Die erste Zahlung geht am Ende des ersten Monats ein. Das ist keine garantierte Lebensdauer der Maßnahme.
Eigener Nutzungs- und Ertragsplan. Geplante Jahre mit 12 multiplizieren; du kannst höchstens 1.200 Monate eingeben.
Eigene Vergleichsannahme für die monatlichen Zahlungen, kein Marktwert oder garantierter Ertrag. Gemeint ist ein effektiver Jahreszins, nicht ein nominaler Darlehenszins. Negative Werte sind Szenarien.
Dokumentiere deine Vergleichsannahme. Bereits berücksichtigte Inflation oder Finanzierungskosten nicht nochmals abziehen; das Modell prüft ihre Vollständigkeit nicht.
- Bei den Startwerten werden 6.000 € auf 120 Monatszahlungen bei einem eigenen effektiven Jahres-Vergleichszins von 3 % bezogen. Der Rechenwert beträgt rund 57,824411 € pro Monat; nötig sind in diesem Modell 57,83 €.
- Vergleiche diesen Mehrertrag mit einer begründeten zusätzlichen Miete abzüglich der zusätzlich entstehenden laufenden Kosten. Nachfrage, Vermietbarkeit und ein Recht zur Mieterhöhung prüft diese Rechnung nicht.
- Bei genau 0 % Vergleichszins werden die Kosten durch die Monatszahl geteilt. Bei 0 € Anfangskosten ist in diesem Modell kein zusätzlicher Ertrag zur Kostendeckung nötig.
- Ein negativer Vergleichszins gewichtet spätere Zahlungen höher. Das ist deine Annahme und keine Renditeempfehlung. Rechne auch einen Fall mit kürzerem Ertragszeitraum.
- Sehr kleine Werte können in der Anzeige als 0 erscheinen. Ein von 0 verschiedener Zins wird dadurch nicht zu 0: Die Cent-Grenze wird nicht aus angezeigten, gerundeten Faktoren zurückgerechnet.
- Die Eingabegrenzen sagen nichts über eine geeignete Investition aus. Bei extremen Kombinationen ist kein Ergebnis darstellbar; dann erscheint eine Fehlermeldung.
Die Maßnahme im ganzen Objekt betrachten
Prüfe anschließend auch Kaufkosten, Finanzierung und laufende Objektkosten. Das kostenpflichtige Immobilien-Kalkulationstool ist ein separates Excel-Angebot. Varianten und Umfang findest du auf der Produktseite; deine Eingaben werden nicht automatisch übernommen.
Weitere Informationen zu diesem Rechner findest du auf der Seite “5 Sekunden Investitionsplan Rechner: Mietanpassung berechnen” im Tools-Bereich von Immoprentice.de
Praxishilfe 3: Maximale Kosten für eine Investition (z.B. Küche) berechnen

Im dritten Rechner beginnst du mit dem zusätzlichen Monatsertrag. Bei 80 € über 120 Monate und demselben angenommenen Vergleichszins von 3 % ergeben sich 8.300,99 € Kostenrahmen nach Cent-Abrundung. Die reine Summe ohne Abzinsung wäre 9.600 €.
Zusätzliche Nettokaltmiete abzüglich der zusätzlich entstehenden laufenden Kosten. Ein negativer Betrag bleibt als Verlustszenario zulässig. Auch genaue Beträge unter einem Cent werden übernommen.
Begründeter Miet- und Kostenansatz für dieselbe Maßnahme. Diese Rechnung schafft kein Recht zur Mieterhöhung und prüft keine steuerliche Behandlung.
Ganze Zahl von Monaten mit demselben zusätzlichen Monatsertrag. Die erste Zahlung geht am Ende des ersten Monats ein. Das ist keine garantierte Lebensdauer der Maßnahme.
Eigener Nutzungs- und Ertragsplan. Geplante Jahre mit 12 multiplizieren; du kannst höchstens 1.200 Monate eingeben.
Eigene Vergleichsannahme für die monatlichen Zahlungen, kein Marktwert oder garantierter Ertrag. Gemeint ist ein effektiver Jahreszins, nicht ein nominaler Darlehenszins. Negative Werte sind Szenarien.
Dokumentiere deine Vergleichsannahme. Bereits berücksichtigte Inflation oder Finanzierungskosten nicht nochmals abziehen; das Modell prüft ihre Vollständigkeit nicht.
- Bei den Startwerten ergeben 80 € zusätzlicher Monatsertrag über 120 Monate und ein eigener effektiver Jahres-Vergleichszins von 3 % einen Vergleichswert von rund 8.300,992470 €. Der auf Cent abgerundete Kostenrahmen ist 8.300,99 €; ohne Abzinsung wären es 9.600 €.
- Vergleiche den Kostenrahmen mit dem vollständigen Angebot einschließlich Nebenkosten. Ob eine Maßnahme umsetzbar ist oder zusätzliche Miete erzielt werden darf, beantwortet diese Rechnung nicht.
- Bei 0 € zusätzlichem Ertrag ist der Kostenrahmen 0 €. Bei negativem Ertrag gibt es keinen positiven Kostenrahmen; der negative Barwert und die Summe ohne Abzinsung bleiben sichtbar.
- Bei genau 0 % Vergleichszins ist der Vergleichswert die Summe der Monatsmehrerträge. Ein negativer Vergleichszins gewichtet spätere Zahlungen höher; er ist eine eigene Annahme, keine Empfehlung.
- Rechne zusätzlich mit kürzerer Ertragsdauer oder geringerem Mehrertrag. Eine Anfangsausgabe und gleichbleibende Monatszahlungen bilden nicht alle Folgen einer Modernisierung ab.
- Sehr kleine Werte können als 0 erscheinen. Der Kostenrahmen wird trotzdem aus deinen ursprünglichen Angaben auf Cent abgerundet. Die Eingabegrenzen sind keine Empfehlung; bei extremen Kombinationen kann eine Fehlermeldung erscheinen.
Die Maßnahme im ganzen Objekt betrachten
Prüfe anschließend auch Kaufkosten, Finanzierung und laufende Objektkosten. Das kostenpflichtige Immobilien-Kalkulationstool ist ein separates Excel-Angebot. Varianten und Umfang findest du auf der Produktseite; deine Eingaben werden nicht automatisch übernommen.
Weitere Informationen zu diesem Rechner findest du auf der Seite “5 Sekunden Investitionsplan Rechner: Investitionskosten berechnen” im Tools-Bereich von Immoprentice.de
Persönliches Fazit
Im Gegensatz zu anderen Geldanlagen wie Aktien oder Anleihen musst du bei einer Immobilie auch nach dem Kauf noch weiter Geld investieren, um die Wohnung regelmäßig instand zu halten und die Vermietbarkeit sicherzustellen. Du kannst darüber hinaus aber auch in deine Wohnung investieren, um echte Wohnwert-Verbesserungen zu erreichen. Mit einem überlegten Investitionsplan nach dem Kauf deiner Immobilie kannst du, deine Wohnung Stück für Stück aufwerten und deine Mieteinnahmen erhöhen.
Falls du bei einer bereits vermieteten Wohnung Wohnwert-Verbesserungen vornehmen möchtest, solltest du dir meinen Artikel “Mieterhöhung nach Modernisierung nach § 559 BGB” durchlesen. Dort erfährst du, worauf du bei einer Mieterhöhung nach einer Modernisierung achten musst und wie stark du die Miete bei bestimmten Verbesserungen erhöhen kannst.
Vergleiche den Rahmen mit einem vollständigen Angebot und rechne ein kürzeres oder schwächeres Ertragsszenario durch. Bei negativem Mehrertrag bleibt der negative Vergleichswert sichtbar; ein positiver Kostenrahmen wird dann nicht vorgetäuscht. Restwert, spätere Ersatzinvestitionen und Steuern fehlen in diesen Vergleichsmodellen. Ob eine Maßnahme sinnvoll und eine Mietanpassung möglich ist, entscheidest du mit diesen zusätzlichen Informationen, nicht allein anhand einer Prozentzahl.
Wenn du allgemein mehr zum Thema aktive Wertsteigerung von Immobilien erfahren möchtest, schaue dir gerne auch einmal den Artikel “Wie kann ich den Wert einer Immobilie steigern?” hier auf dem Blog an!







