Wie berechne ich die Mietrendite?

Wie berechne ich die Mietrendite?

 

Die Mietrendite kannst du theoretisch mit einem Stift und einem Blatt Papier berechnen. Einfacher geht es aber mit den kostenlosen Online-Rechnern in diesem Artikel.
Die Mietrendite kannst du theoretisch mit einem Stift und einem Blatt Papier berechnen. Einfacher geht es aber mit den kostenlosen Online-Rechnern in diesem Artikel.

In diesem Artikel gehe ich der Frage nach, wie du die Mietrendite deiner Wohnung berechnen kannst. Wie im Artikel “Warum Immobilien als Geldanlage?” beschrieben, können Immobilien zur Vermietung eine sehr gute Kapitalanlage sein da sie oft eine gute Rendite abwerfen. Aber wie berechne ich die Mietrendite eigentlich?

Es gibt zwei Arten der Mietrendite. Die Bruttomietrendite und die Nettomietrendite. Die Bruttomietrendite berechnest du, indem du die Kaltmiete deiner Wohnung durch den Kaufpreis teilst. Bei der Nettomietrendite bereinigst du die Kaltmiete um deine Kosten und teilst das Ergebnis durch den Kaufpreis inklusive der Kaufnebenkosten.

Aber warum gibt es überhaupt zwei Mietrenditen, und was sind die Unterschiede? Lies’ weiter um zu erfahren, wozu diese beiden Mietrendite-Arten da sind und was sie für dich als Immobilien-Investor bedeuten.

Im Folgenden gehe ich daher genauer auf die Unterschiede zwischen der Bruttomietrendite und der Nettomietrendite ein und gebe dir Rechner an die Hand, mit denen du beide Typen der Mietrendite für deine Wohnung kostenlos und online berechnen kannst.

Das wichtigste aus diesem Artikel habe ich für dich auch noch einmal in einem 60-Sekunden Kurzvideo aus dem Immoprentice YouTube-Kanal zusammengefasst:

Wie berechne ich die Mietrendite? #shorts

Kennst du deine Mietrendite und möchtest diese steigern, empfehle ich dir den Artikel “Rendite steigern nach dem Kauf: Wie kalkuliere ich Wohnungs-Aufwertungen richtig?“. Dort findest du Informationen wie du deine Mietrendite nach dem Kauf steigerst und wie du vor dem Start prüfst, wie rentabel eine Investition ist.

Schlüsselfakten auf einen Blick

  • Die Bruttomietrendite vergleicht Jahresnettokaltmiete und Kaufpreis. Sie ist ein schneller Einstieg; eine feste Mindestzahl entscheidet noch nicht, ob sich die Wohnung trägt. Kosten, Ausfall und Finanzierung prüfst du danach gesondert.

Das solltest du wissen: FAQs

Die wichtigsten und häufigsten FAQs zum Thema als schneller Frage-Antwort-Block:

Was ist die Mietrendite?

Die Mietrendite drückt aus, wie gewinnbringend Geld in einer Immobilie angelegt ist.

Für Kapitalanleger ist sie interessant, da sich mit der Mietrendite die wirtschaftliche Rentabilität einer Investition in Immobilien messen lässt.

Aber wie kann man die Mietrendite berechnen?

Um die Mietrendite zu berechnen, musst du deine Mieteinnahmen einer Immobilie zu deinen Ausgaben für die Immobilie in Relation setzen.

Bevor wir uns genauer mit der Mietrendite beschäftigen, müssen wir aber erst einmal die Frage stellen “welche Mietrendite meinen wir genau?”.

Bei Immobilien als Kapitalanlage gibt es, wie schon gesagt, nämlich zwei “Mietrenditen”: die Brutto-Mietrendite und die Netto-Mietrendite.

Was ist die Brutto-Mietrendite?

Die Brutto-Mietrendite liefert dir einen erster groben Anhaltspunkt der Rendite deiner Kapitalanlage-Immobilie. Sie ist weniger genau wie die Netto-Mietrendite, aber dafür sehr schnell und einfach zu berechnen.

Brutto-Mietrendite berechnen: Formel

Du ermittelst die Bruttomietrendite, indem du die Jahresnettokaltmiete deiner Wohnung durch den Kaufpreis der Wohnung teilst. Das Ergebnis ist die Brutto-Mietrendite. Als Formel:

Formel um die Brutto Mietrendite zu berechnen.

Die Bruttomietrendite vergleicht Jahresnettokaltmiete und Kaufpreis.

 

Für die drei Wohnungen in der Tabelle ergeben sich 6 %, 4 % und 8 %. Im Rechner kannst du die Beispiele nachstellen: Verwende die Jahresmiete, also zwölf Monatsnettokaltmieten. Die Betriebskostenvorauszahlungen zählen nicht dazu. Auch ein rechnerisch hoher Prozentsatz muss noch Raum für die tatsächlichen Belastungen lassen.

Bruttomietrendite vor Kosten
Rechne mit deinen Angaben. Startwerte sind Beispiele.
Bruttomietrendite vor Kosten pro Jahr
—
Anteil der Jahresnettokaltmiete am reinen Kaufpreis. Was nach Kosten und Kreditrate bleibt, ist damit noch offen.
Verwendete Jahresnettokaltmiete
—
Deine jährliche Nettokaltmiete für denselben Objektumfang wie beim Kaufpreis.
Rechnerischer Monatsdurchschnitt der Nettokaltmiete
—
Jahresnettokaltmiete geteilt durch 12. Bei wechselnden Monatsmieten ist dies ein Durchschnitt, keine einzelne Monatszahlung.
€

Nutze den Preis für genau das Objekt, dessen Miete du eingibst. Kaufnebenkosten gehören hier noch nicht dazu.

Exposé oder Kaufvertragsentwurf.

€ pro Jahr

Bei gleichbleibender Monatsmiete: Monatsbetrag × 12. Betriebskostenvorauszahlungen gehören nicht hinein. Mit 0 € Jahresmiete beträgt die Bruttomietrendite 0 %.

Mietvertrag oder Mietaufstellung. Erwartete Miete als eigene Annahme kennzeichnen.

Bruttomietrendite = Jahresnettokaltmiete ÷ Kaufpreis × 100. Nur die Anzeige wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die Kennzahl ist keine Kaufempfehlung.
Was du als Nächstes prüfst
  • Prüfe im Exposé, ob Kaltmiete oder Warmmiete genannt ist. Eine gleichbleibende Monatsnettokaltmiete rechnest du genau einmal mit 12 auf das Jahr hoch.
  • Kaufnebenkosten, laufende Eigentümerkosten, Instandhaltung, Leerstand, Finanzierung und Steuern sind nicht abgezogen. Auch bei 0 € Miete können Kosten anfallen.
  • Vergleiche nur Angaben für denselben Objektumfang. Beispielwerte und Feldgrenzen sind keine Marktwerte oder Renditeziele.

Nach der Bruttokennzahl kommen die Kosten

Im kostenpflichtigen Immobilien-Kalkulationstool vertiefst du deine Objektannahmen. Varianten und Umfang findest du auf der Produktseite.

Rendite und Kosten mit Excel prüfen

Extras

Einordnung & Quellen

Stand: 2026-10-19

Annahmen

  • Kaufpreis und Jahresnettokaltmiete sind ungeprüfte persönliche Eingaben für dasselbe Objekt.
  • Der reine Kaufpreis ist der Nenner. Ein Preis von 0 € ist nicht zulässig; es wird kein Ersatznenner eingesetzt.
  • Kosten, Finanzierung, Steuern und Wertänderungen sind außerhalb dieses Modells.
  • Centbeträge bleiben erhalten. Nur die Ausgabe wird auf zwei Nachkommastellen formatiert.

Warum Brutto-Mietrendite berechnen?

Sie ist ein schneller Einstieg; eine feste Mindestzahl entscheidet noch nicht, ob sich die Wohnung trägt. Kosten, Ausfall und Finanzierung prüfst du danach gesondert.

Was ist die Netto-Mietrendite?

Für die Nettomietrendite beziehst du Erwerbsnebenkosten und einmalige Startarbeiten in die Investitionssumme ein. Von den Einnahmen ziehst du deinen Ausfallansatz, laufende Eigentümerkosten und den Erhaltungsansatz ab. Finanzierung und persönliche Steuern sind hier noch nicht enthalten.

Gerade die regelmäßigen Instandhaltungskosten werden von Immobilien-Neulingen häufig unterschätzt. Bist du zusätzlich an C oder D Standorten unterwegs, wo die Mieten günstig sind, solltest du dir unbedingt auch den Artikel “Sollte ich in C oder D Lagen investieren?” durchlesen.

Beachtest du die Kosten für die Instandhaltung in deiner Kalkulation nicht sauber, können die Renditen an diesen Standorten sehr schnell negativ werden! Nutze hierzu gerne auch den Immoprentice 5 Sekunden Instandhaltungsrücklagen Rechner hier auf dem Blog.

Was hat Einfluss auf die Netto-Mietrendite?

Der Rechner unten nutzt monatliche Einnahmen und ein jährliches Erhaltungsbudget. Das gesamte Hausgeld einfach als Eigentümerkosten einzutragen wäre keine saubere Aufteilung: Gehe Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung nach Positionen durch und zähle denselben Rücklagen- oder Erhaltungsbetrag nicht zweimal. Die Startwerte sind Rechenbeispiele, keine automatisch ermittelten Gebäudekosten.

Die gängigsten Kosten mit Einfluss auf die Netto-Mietrendite sind:

  • Grunderwerbsteuer
  • Notar- und Grundbuchkosten
  • Maklerkosten
  • Instandsetzungskosten
  • Instandhaltungskosten
  • Mietausfall

Netto-Mietrendite berechnen: Formel

Mit der folgenden Formel berechnest du die Netto-Mietrendite deiner Kapitalanlage-Immobilie:

Formel um die Netto Mietrendite zu berechnen.

Die Mietnebenkosten und Kaufnebenkosten errechnen sich hierbei wie folgt:

Hilfsformel um die Netto Mietrendite zu berechnen.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten und Mietnebenkosten?

Die konkreten Kaufnebenkosten sind in jedem Bundesland und bei jeder Immobilie unterschiedlich. Die Beispielwerte in der Tabelle oben können für dich daher komplett anders aussehen. Der Unterschied zwischen Instandsetzungskosten und Instandhaltungskosten ist wie folgt: Instandhaltungskosten sind die Kosten, die regelmäßig anfallen, um die Wohnung bewohnbar zu halten.

Instandsetzungskosten sind einmalige Kosten nach dem Kauf, die du aufbringen musst, um deine Wohnung erfolgreich am Markt zu platzieren. Ein Beispiel für Instandsetzungskosten sind nötige Renovierungen oder Malerarbeiten die gemacht werden müssen, bevor du deine Wohnung neu vermieten kannst.

Nettomietrendite vor Finanzierung und Steuern
Rechne mit deinen Angaben. Startwerte sind Beispiele.
Gesamtinvestition aus deinen Angaben
—
Kaufpreis plus Kaufnebenkosten und einmalige Startarbeiten; auf volle Euro gerundet. Diese Summe ist der Nenner beider Renditen.
Miete und weitere Einnahmen
—
Zwölfmal die beiden monatlichen Einnahmenfelder vor Mietausfall; auf volle Euro gerundet. Die tatsächlich erzielbare Miete wird nicht geprüft.
Angesetzter Einnahmenausfall
—
Dein Prozentsatz auf die gerundeten Jahreseinnahmen; der Abzug wird ebenfalls auf volle Euro gerundet.
Überschuss vor Finanzierung und Steuern
—
Jahreseinnahmen minus Mietausfall, weitere Eigentümerkosten und Erhaltungsansatz. Dieser gerundete Betrag darf negativ sein.
Einnahmenrendite auf Gesamtinvestition
—
Beide Einnahmenfelder vor Kosten geteilt durch die Gesamtinvestition. Die übliche Bruttomietrendite nur aus Jahresnettokaltmiete und Kaufpreis verwendet eine andere Basis.
Nettomietrendite vor Finanzierung und Steuern
—
Gerundeter Jahresüberschuss geteilt durch gerundete Gesamtinvestition. Kreditzinsen, Tilgung, persönliche Steuern und Wertänderungen fehlen.
€

Der Preis für das Objekt. Erwerbsnebenkosten und einmalige Startarbeiten kommen in die nächsten Felder.

Exposé, Angebot oder Kaufvertrag; identischen Objektumfang verwenden.

€

Deine Erwerbsnebenkosten als Euro-Summe, etwa Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Käufer-Maklerkosten. Der Rechner ergänzt keine Pauschale.

Eigene Erwerbskostenaufstellung, Bescheide, Kostenschätzungen und Maklervereinbarung.

€

Kosten einmaliger Arbeiten, die zu dieser Investition gehören. Dieselben Beträge nicht nochmals als laufende Instandhaltung abziehen.

Handwerkerangebote und Maßnahmenplan zum Erwerb.

€ pro Monat

Miete ohne Betriebskostenvorauszahlungen. Eine Jahresmiete vorher durch zwölf teilen; den Ausfall im eigenen Feld berücksichtigen.

Mietvertrag und Mietaufstellung. Bei bereits gekürzten Ist-Einnahmen denselben Ausfall nicht nochmals ansetzen.

€ pro Monat

Nur zusätzliche laufende Einnahmen, die noch nicht in der Nettokaltmiete stehen, etwa separat vereinbarte Stellplatzmiete. Keine Betriebskostenvorauszahlungen oder Darlehensauszahlungen.

Einzelaufstellung desselben Objekts. Ohne zusätzliche Einnahmen: 0.

% der Einnahmen

Dein Abschlag auf beide monatlichen Einnahmenfelder. Die voreingestellten 2 % sind ein Beispiel und kein geprüfter Standortwert.

Eigene Leerstands- und Zahlungsausfallannahme; bereits gekürzte Einnahmen nicht doppelt mindern.

€ pro Monat

Selbst getragene laufende Kosten, etwa Verwaltung. Instandhaltung folgt separat. Zinsen, Tilgung und Mietausfall hier nicht nochmals abziehen; nicht das gesamte Hausgeld übernehmen.

Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung nach Positionen aufteilen; Rücklagenzuführung getrennt vom Erhaltungsbedarf betrachten.

€ pro Jahr

Dein Ansatz für Erhaltung der Wohnung und deinen Anteil am Gemeinschaftseigentum. Bereits enthaltene Arbeiten oder eine Rücklagenzuführung nicht nochmals als denselben Aufwand abziehen.

Eigener Erhaltungsplan und WEG-Unterlagen. Zustand, anstehende Maßnahmen und vorhandene Rücklage prüfen.

Vereinfachte persönliche Renditekennzahl aus deinen Eingaben. Die Zwischenergebnisse sind kein normgerechter Rohertrag oder Reinertrag. Kein Verkehrswert, kein Liegenschaftszinssatz und keine amtliche Bewertung. Finanzierung, Steuern und Wertsteigerung bleiben unberücksichtigt.
So nutzt du die Kennzahl
  • Die Rendite bezieht sich auf Kaufpreis, Erwerbsnebenkosten und einmalige Startarbeiten zusammen. Vergleiche nur Rechnungen mit derselben Kostenbasis.
  • Gehe Wirtschaftsplan und letzte Jahresabrechnung Position für Position durch. Trenne Eigentümerkosten, Erhaltungsbedarf und Rücklagenzuführung, damit derselbe Betrag nicht zweimal abgezogen wird.
  • Die 2 % Mietausfall und alle übrigen Startwerte sind Rechenbeispiele. Ersetze sie durch deine belegbaren Angaben und bewusst gewählten Annahmen.
  • Ein negatives Ergebnis bleibt sichtbar. Auch ein positives Ergebnis enthält noch keine Finanzierung und sagt nicht, was nach Zins und Tilgung auf deinem Konto bleibt.
  • Geld-Zwischenergebnisse werden nacheinander auf volle Euro gerundet, die beiden Renditen auf zwei Nachkommastellen. Das ist eine vereinfachte persönliche Rechnung, kein Wertermittlungsverfahren.

Nach der Objektrendite kommt die Finanzierung

Stelle die Kennzahl deinem Zahlungsfluss nach Kreditraten gegenüber. Das kostenpflichtige Immobilien-Kalkulationstool für Excel verbindet Objektkosten und Finanzierung. Varianten und Funktionen findest du auf der Produktseite; deine Werte überträgst du selbst.

Rendite und Finanzierung mit Excel prüfen

Extras

Tools

30-Sekunden-Zusammenfassung

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Gesamtinvestition = Kaufpreis + Kaufnebenkosten + einmalige Startarbeiten.
  • Jahreseinnahmen = zwölfmal Nettokaltmiete und weitere monatliche Objekteinnahmen.
  • Überschuss = Jahreseinnahmen minus Mietausfall, weitere Eigentümerkosten und Erhaltungsansatz.
  • Beide Renditen verwenden die gesamte Investition. Finanzierung, persönliche Steuern und Wertänderungen bleiben außerhalb der Rechnung.
Einordnung & Quellen

Einordnung & Quellen

Stand: 2026-10-20

Annahmen

  • Kaufpreis, Kosten, Einnahmen und Mietausfall sind persönliche Eingaben; der Rechner prüft keine Marktüblichkeit.
  • Die voreingestellten 2 % Mietausfall und alle weiteren Startwerte sind ausschließlich ein Rechenbeispiel und keine Markt-, Ziel- oder amtlichen Modellwerte.
  • § 31 ImmoWertV beschreibt den jährlichen Reinertrag als Rohertrag abzüglich Bewirtschaftungskosten und knüpft den Rohertrag grundsätzlich an marktüblich erzielbare Erträge. Dieser Rechner übernimmt stattdessen ungeprüft deine Eingaben.
  • § 32 ImmoWertV umfasst bei Bewirtschaftungskosten insbesondere Verwaltung, Instandhaltung, Mietausfallwagnis und nicht gedeckte Betriebskosten. Die vereinfachten Eingabefelder garantieren weder Vollständigkeit noch Modellkonformität.
  • Die nicht umlagefähigen Monatskosten sollen die separat eingegebene Instandhaltung und den separat berechneten Mietausfall nicht nochmals enthalten.
  • Durch den Kaufpreis von mindestens 10.000 € ist die Gesamtinvestition größer als 0 €. Beide Renditen werden durch diese positive Gesamtinvestition geteilt.
  • Geld-Zwischenergebnisse werden auf volle Euro und die beiden Renditen auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Warum Netto-Mietrendite berechnen?

Lies die zusätzliche Einnahmenrendite mit ihrem Nenner: Sie bezieht sich ebenfalls auf die Gesamtinvestition, während die Bruttomietrendite oben nur den Kaufpreis verwendet. Mehr Eingaben machen das Szenario ausführlicher; ihre Richtigkeit wird dadurch nicht bestätigt.

Grunderwerbsteuer nach Bundesland

In der folgenden Tabelle findest du die aktuell gültigen Steuersätze für die Grunderwerbsteuer für die verschiedenen deutschen Bundesländer.

Mietrendite und Risiko

Den Leverage Effekt bei Immobilien zu nutzen hat viele Vorteile. Da du Fremdkapital verwendest, musst du dir aber auch über die Risiken im Klaren sein!
Wie bei allen Anlagen gilt auch bei Immobilien: Je höher die Rendite, desto höher ist meist auch das Risiko.

Wie bei allen anderen Anlagen, so ist auch bei Immobilien die Mietrendite ein Indiz für das Risiko der Anlage. Je höher die Mietrendite, desto schneller bekommt ein Anleger sein Geld zurück. Eine hohe Mietrendite kann daher bedeuten, dass ein Standort von den Anlegern als Riskant gesehen wird. So ist die Mietrendite zum Beispiel in der Innenstadt von München mit zwei bis drei Prozent sehr niedrig.

In den ländlichen Regionen von Süd-Brandenburg oder Sachsen hingegen findet man viele Objekte mit einer Mietrendite von zehn Prozent und mehr. Die unterschiedlichen Mietrenditen spiegeln hier das Vertrauen der Anleger in die Zukunftssicherheit des Standortes wider. Die Anleger sind sich sehr sicher, dass sie eine Wohnung in München auch in 30 Jahren noch vermieten oder verkaufen können. In den Regionen, wo die Mietrenditen bei zehn Prozent und mehr liegen, sind die Anleger sich dessen nicht so sicher.

Achte darauf auch immer die Netto-Mietrendite zu berechnen. Gerade in Strukturschwachen Regionen können Instandhaltungskosten und Mietausfall eine hohe Bruttomietrendite schnell schrumpfen lassen wenn du die Nettomietrendite ehrlich berechnest.
Achte darauf auch immer die Netto-Mietrendite zu berechnen. Gerade in Strukturschwachen Regionen können Instandhaltungskosten und Mietausfall eine hohe Bruttomietrendite schnell schrumpfen lassen wenn du die Nettomietrendite ehrlich berechnest.

Kaufst du eine Wohnung an einem strukturschwachen Standort, solltest du auf jeden Fall die Netto-Mietrendite der Wohnung berechnen. B

ei sehr strukturschwachen Standorten kann es nämlich durchaus sein, dass deine Wohnung für mehrere Monate leer steht, bevor du einen Mieter findest. Hier wirkt sich dann die Komponente für den kalkulatorischen Mietausfall bei der Netto-Mietrendite aus.

Um mehr darüber zu erfahren, wie du einen “guten” Standort, der ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Rendite und Zukunftssicherheit bietet zu finden, solltest du meinen Artikel “Wie finde ich einen guten Standort für meine Immobilien Investition?” lesen.

Mietrendite berechnen mit Excel

Screenshot des Immoprentice Immobilien-Kalkulationstool in Excel. Mit diesem Tool kannst die Mietrendite berechnen und allgemein strukturiert, schnell und einfach eine komplette Immobilien Kalkulation in Excel durchführen.
Nutze das Immoprentice Kalkulationstool, um alle wichtigen Rendite-Kennzahlen, wie z.B. die Mietrendite, in einem Excel Tool zu berechnen.

Bist du auf der Suche nach einem Excel-Tool, um die Mietrendite einer Immobilie zu berechnen? Dann schaue dir gerne einmal das Immoprentice Kalkulationstool an.

Mit diesem Tool kannst du nicht nur die Mietrendite berechnen, sondern eine komplette Immobilienkalkulation in Excel durchführen.

Das Tool führt dich Schritt-für-Schritt durch alle wichtigen Kennzahlen einer Immobilie, sodass du möglichst einfach alle wichtigen Rendite-Kennzahlen, wie zum Beispiel den Cashflow oder die voraussichtlichen Instandhaltungskosten schnell ermitteln kannst.

Wie kann ich die Mietrendite steigern?

Die einfachste Möglichkeit die Mietrendite zu steigern ist vor dem Kauf. Kaufst du ein Objekt günstig ein, steigert sich automatisch deine Mietrendite. Nach dem Kauf kannst du versuchen über Wohnwertverbesserungen deine Mietrendite zu steigern. Siehe hierzu auch meinen Artikel „Vier einfache Möglichkeiten deine Mieteinnahmen zu erhöhen“ für Ideen wie du die Mietrendite in deiner Wohnung steigern kannst.

Du möchtest lieber ein Video schauen statt einen langen Artikel lesen wie du die Mieteinnahmen (und damit eine Mietrendite) steigern kannst? Dann schaue dir unbedingt das folgende Kurzvideo vom Immoprentice YouTube-Kanal an:

Vier einfache Möglichkeiten deine Mieteinnahmen zu erhöhen #shorts

An den laufenden Kosten einer Immobilie kannst du in der Regel leider nicht viel optimieren. Die Instandhaltungsrücklagen sind nötig um das Gebäude und deine Wohnung vermietbar zu halten. Sparst du hier, wirst du dein Investment irgendwann verlieren. Auch an den sonstigen fixen Kosten wie dem Notar oder der Grunderwerbsteuer kannst du nichts sparen. Die Kosten hierfür sind gesetzlich festgeschrieben. Sie sind damit leider nicht verhandelbar.

Fazit

Du siehst, die Mietrendite zu berechnen ist nicht schwer, aber für dich als Immobilien-Investor unglaublich wichtig, um sicherzugehen, dass die Immobilie, die du kaufst, sich für dich auch langfristig rechnet und du dir die Rendite nicht unfreiwillig schön rechnest.

Da du, insbesondere wenn du eine Eigentumswohnung innerhalb einer WEG kaufst, an den laufenden Kosten einer Immobilie nur wenig optimieren kannst gilt bei Immobilien, wie überall sonst auch, daher der Leitspruch: Im Einkauf liegt der Gewinn! (Oder in diesem Fall die Rendite).

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest wie du das Ganze in der Praxis anwenden kannst, schaue dir gerne auch den Artikel “Immobilien-Inserat bewerten: Schritt-für-Schritt an einem konkreten Beispiel” an. Dort gehe ich mit dir Schritt-für-Schritt durch die Bewertung eines realen Immobilien-Inserates, um zu prüfen ob diese Immobilie sich für dich als Investor lohnt.

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